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Philosophiepraxis – Die Hausarbeit

Wir als Autoren bringen ein problematisches Thema auf den Tisch und arbeiten gezielt an einer philosophischen Problemlösung, indem wir methodisches, fachliches und soziales Wissen, rund um das spezifische Problem, heranziehen und einsetzen. Bevor wir dazu kommen, was die philosophische Hausarbeit ausmacht, grenzen wir die philosophische Analyse davon ab. Das Schreiben eben dieser besteht darin ein komplexes philosophisches Werk nach inhaltlichen und funktionalen Abschnitten zu gliedern. Man beschreibt die Verbindung zwischen einzelnen Textbereichen, indem man beispielweise, darauf aufmerksam macht, wo sich die Aussage eines Politikers befindet, die an anderer Textstelle als Argument für eine Behauptung zitiert wird. Nachdem die Abschnitte nach Ihrer Grundaussage geordnet wurden und deren Zwecke ermittelt sind, wird die philosophische Arbeit mithilfe von bezeichnenden Abschnittstiteln strukturiert. Abschließend wird in einer hierarchischen Gliederung angegeben welche Textpassagen unter die einzelnen Abschnittstitel fallen. Die Textgliederung setzt sich aus den herausgearbeiteten Überthemen und dazugehörigen thematischen Unterpunkten gefolgt von einem Fazit zur Gesamtaussage der analysierten Arbeit zusammen. 

Philosophischer Diskussionsstoff – Philosophische Themen

Zusammenspiel zwischen Themen und Aufbau der Hausarbeit

Bevor wir zum Schreiben der philosophischen Hausarbeit übergehen, muss natürlich ein philosophisches Thema ausgewählt werden. Was genau versteht man unter einem philosophischen Thema? Grundsätzlich gilt; Philosophiethemen sind grundlegende, weitreichende Fragen. Diese Fragen können sich beispielsweise auf unterschiedlichste, erdenkliche Erzeugnisse, Gegebenheiten, Konventionen oder Sachverhalte beziehen, die sich aus der gesamten menschlichen Existenz und dem universalen sowie weltlichen Kosmos ergeben. Diese Grundfragen arbeitet man nach Gesichtspunkten der Logik und Ethik sowie nach fundamentalen Strukturen der Realität auf. Themengebende Fragen können zum Beispiel sein: Warum gehen wir in den Zoo? Zielt Psychoanalyse auf Heilung der Psyche oder des Geistes ab? Existiert ein kosmologischer Gottesbeweis? Warum ist Justizrecht nicht gleichbedeutend mit Gerechtigkeit?

Die Themenwahl in einer Hausarbeit beschränkt sich nicht auf systematische Grundfragen, denn sie darf durchaus ins Detail gehen und hängt mit der Vorgehensweise beim Schreiben einer Hausarbeit maßgeblich zusammen. Stellen wir uns eine große, übergeordnete Fragestellung wie zum Beispiel die Suche nach Gründen dafür, dass Menschen in den Zoo gehen, in Form einer Baustelle vor. Verschiedene Fachkräfte werden mit bestimmten Aufgaben auf dem Baustellengelände beauftragt. Ein Team beschäftigt sich mit dem Errichten einer Wand, ein anderer Trupp soll sich darum kümmern das Fundament eines Abschnittes zu legen. Philosophisch gebildete Personen, die sich mit einem philosophischen Thema befassen sind, wie Bauarbeiter auf einer Baustelle, für den Fortschritt in einzelnen Bereichen des Bauplans bzw. der philosophischen Diskussion zuständig. Statt am Legen eines Bodens oder dem Bau einer Wand zu arbeiten, leisten sie ihren Beitrag zu einer philosophischen Problemlösung, indem Sie sich mit Argumentationen, Zitaten, Beiträgen und Kritiken aus bisherigen Diskussionen rund um die Themenfrage auseinandersetzen. Die philosophische Hausarbeit bietet den erforderlichen Bau- bzw. Diskussionsstoff für Philosophenkreise. Deshalb ist es empfehlenswert anerkannte oder weniger bestätigte Interpretationen, strittige Diskurse, Uneinigkeiten, potenzielle Missverständnisse oder Fehlinterpretationen und Spekulationen aus vorhandenen Werken, Diskussionen und Aufarbeitungen von Fachleuten zu zitieren und zu thematisieren. 

Lasset das Philosophieren beginnen, ran an die Hausarbeit!

Die konkrete Frage danach, wie man eine philosophische Hausarbeit schreibt, kann nicht pauschal beantwortet werden. Ein festgelegter Erwartungshorizont oder eine eindeutige Zielsetzung ist in diesem philosophischen Textformat nicht notwendig, da ein großer Philosophiespielraum erwünscht ist. Die klassische Textgliederung in Einleitung, Hauptteil und Schluss ist auch beim Philosophieren unverzichtbar, denn jeder dieser Abschnitte erfüllt einen wichtigen Zweck, um ein philosophisches Ergebnis zu erarbeiten. Ein roter Faden muss durch die Textarbeit leiten, beginnend mit der klaren Definition eines Motives, einer Fragestellung in der Einleitung, die erkennen lässt, wohin der Autor mit seinen Thesen führen will und auf welchen thematischen Kontext oder auf welches Problem er aufmerksam macht. Der Hauptteil sollte Positionen von Intellektuellen bezüglich des Arbeitsthemas klar machen, damit sie anschließend für Argumentationen, Diskussionen, Bewertungen, Darstellungen, Erklärungen oder Begründungen zugunsten der aufgestellten These genutzt werden können. Ob man nun Zitate aus anderen Werken oder eigene Beispiele zur Argumentation nutzt; Begründungen dafür, wie die Argumentationsbausteine den Standpunkt des Autors bekräftigen, sind an jeder Textstelle essenziell wichtig und sollten gemacht werden, bis das zusammenfassende, philosophische Ergebnis im Schlussteil erreicht wurde, welches Schlussfolgerungen oder auch neuentstandene Fragen und Denkansätze, die aus der vorangegangenen Hausarbeit entstanden sind, beinhaltet. Wie bereits erwähnt, lässt die Hausarbeit einen philosophischen Spielraum offen. Die philosophische Freiheit erstreckt sich auch auf die Anzahl der Quellen. Eine bestimmte Quellenzahl wird nicht vorausgesetzt. Arbeitet man eine Problematik innerhalb einer Hausarbeit auf, ist es allerdings in manchen Fällen möglich, dass man auf eher wenige Quellen stößt oder seine These mit einer kleineren Zahl von Zitaten und Verweisen untermauert. Es ist nämlich ratsam den Fokus auf einen Teilbereich des Überthemas zu legen, weil hierbei der Leitsatz gilt; lieber eine intensive Auseinandersetzung mit wenigen Themengebieten, als eine oberflächliche Abhandlung zu vielen verschiedenen Aspekten. 

Bevor Sie sich an die Arbeit machen, ist darauf hinzuweisen, dass das philosophische Seminar eine Schatztruhe voller Themen und nützlicher Quellen sowie Inspirationen darstellt. Die Seminararbeit in Philosophie ist ein Paradebeispiel für den freiheitlichen Charakter des Philosophiestudiums. So bestehen eine Formfreiheit der Literaturangaben insofern das Quellenverzeichnis eine klare Struktur aufweist.  

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About the author

Persönliche Daten: Name: Anton Ulrich Bock Geburtsdatum: 04.07.1979 Geburtsort: Berlin Familienstand: ledig Anschrift: Coppystraße, 10 10317 Berlin Telefon: +493052014217 E-Mail: anton.bock79@yahoo.com Schulbildung: 09/1986 – 08/1990: Grundschule an der Victoriastadt in Rummelsburg 09/1990 – 08/1999: Johann Gottfried Herder Gymnasium Hochschulbildung: 09/1999 – 08/2005: Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin Beruflicher Werdegang: 04/2004 – heute: freiberuflicher Autor und Copywriter bei mehreren Medienunternehmen, Verlagen und Online-Agenturen im In- und Ausland 05/2022 – heute: Autorenmanager und Ghostwriter bei Studemy Interessen und Kenntnisse: Sprachkenntnisse: Deutsch als Muttersprache, Englisch C1, Chinesisch B1, Latein (Schulkenntnisse) EDV-Kenntnisse: MS-Office (sehr gut in Word, Power Point, Excel), Acrobat Reader (sehr gut), Schnellschreiben am PC (sehr gut), Adobe Photoshop (gut) Hobbys: Fremdsprachen, Philosophie, Psychologie, Text-Schreiben, Reisen, Yoga.

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