So gelingt dir das perfekte Fazit deiner Masterarbeit

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Das macht das Fazit deiner Masterarbeit so bedeutsam

Das Fazit rundet deine Diplomarbeit ab. hier fasst du die wichtigsten Erkenntnisse zusammen, die du beim Schreiben deiner akademischen Ausarbeitung gewonnen hast. Bei Wiederholen der entscheidenden Aspekte hilfst du dem Leser, das Thema bis ins Detail zu erfassen. Dabei zeigt das Fazit auch den Zuwachs an Wissen und was deine eigene Leistung dabei ist. Deshalb gibt es so oft den Ausschlag für die Benotung.

Der Begriff „Fazit“ ist aus dem Latein und heißt übersetzt „es ergibt“ oder „es macht“. In einem perfekten Fazit steckt infolgedessen viel mehr als lediglich eine Zusammenfassung. Der Inhalt Deines Fazits hängt stets mit Deiner Forschungsfrage zusammen. Du lieferst hier schließlich deine Antworten auf diese Frage, indem du entweder für oder aber gegen die Hypothese argumentierst.

Das gehört in das Fazit deiner Masterarbeit

Was genau in das Fazit einer Masterarbeit gehört, dazu gibt es keine zwei Meinungen. An vielen Stellen allerdings werden unterschiedlich viele Punkte genannt. Das liegt daran, dass man die einzelnen Stichpunkte natürlich mehr oder weniger eng fassen kann.

Im Prinzip aber finden sich in einem guten Fazit folgende Bestandteile:

Einstieg
Zusammenfassung der wichtigsten Resultate
Beantwortung der Forschungsfrage
Kritische Würdigung und Einordnung in den Forschungsstand
Ausblick auf zukünftige Forschung
Prägnanter Schlusssatz

Der Einstieg

Mit dem Einstieg in dein Fazit nimmst du Bezug auf das Problem, das du in der Einleitung zu deiner Diplomarbeit beschrieben hast. Damit verschaffst du dir gleichzeitig die Möglichkeit, einen gangbaren Lösungsweg zu skizzieren.

Wenn du die wichtigsten Resultate deiner Forschung am Schluss zusammenfasst, muss deine eigene Leistung deutlich werden. Greife also die drei bis fünf Argumente auf, die dir am wichtigsten erscheinen. Erkläre, wie du sie gefunden hast und welche Bedeutung sie für das Thema haben. Wenn es möglich ist, dann kannst du sie an dieser Stelle in das Forschungsfeld einordnen.

Mache dir und deinem Leser bewusst, dass dir von dir erarbeiteten Ergebnisse auf jeden Fall einen Wert haben. Auch wenn sie anders ausfallen sollten, als du vielleicht erwartet hast, muss du sie herausheben und kritisch reflektieren. Versuche also niemals, in deinem Fazit etwas zu interpretieren, was deine Analyse nicht ergeben konnte.

Beschreibst du deine eigene Forschung, dann nutze das Präteritum. Solltest du Fakten präsentieren, dann machst du das im Präsens.

Die Zusammenfassung der Arbeit bzw. ihrer wichtigsten Ergebnisse

Beispiele:

Aus der Datenerhebung ging hervor, dass …

In dieser Masterarbeit wurde analysiert …. 

Die ermittelten Zahlen lassen darauf schließen ….

Die Beantwortung der Forschungsfrage

stilistische Beispiele:

Diese Masterarbeit kann im Rahmen ihres Umfangs nicht untersuchen, was..

Auf einige Aspekte kann diese Masterarbeit nicht eingehen, weil ….  

Deine Forschungsfrage stellst du in der Einleitung zur Masterarbeit vor. Gleichzeitig formulierst Du die Zielsetzung. Machst du dich daran, dein Fazit zu schreiben, greifst du die Forschungsfrage wieder auf und gibst Antworten darauf. Zudem stellst du heraus, ob du das von dir gesteckte Ziel deiner akademischen Arbeit erreicht hast und wie dir das gelungen ist.

Klar ist doch, dass jede Forschung irgendwann auch an ihre Grenzen kommt. Ganz gleich, ob Bachelor- oder Masterarbeit: Niemand ist in der Lage, ein Themengebiet ohne jegliches Limit zu beleuchten. Wodurch deine Forschung begrenzt worden ist, das musst du im Fazit authentisch aufweisen.

Dafür kommen viele Gründe in Betracht. So können Fragen, Hypothesen und Ergebnisse von Forschungen wegen fehlender Finanzmittel, durch einen begrenzten Zeitraum für die Untersuchung oder eine eng definierte Größe der Stichproben beengt sein. Wie genau diese Limitierungen deine Ergebnisse beeinträchtigt haben, solltest du auch in dein Fazit einfließen lassen.

Erkläre an dieser Stelle dem Leser, auf welche Art sich die von dir erzielten Ergebnisse in den aktuellen Stand der Forschung einordnen lassen. Haben sie diesen aktuellen Stand bestätigt oder ihn sogar erweitert? Bist du zu anderen Resultaten gelangt? Nutze die Möglichkeit, noch einmal deine Eigenleistung  herauszustellen.

Die kritische Würdigung und die Einordnung in den Forschungsstand

Der Ausblick auf weitere Forschung

Beispiele:

Im Ausblick auf zukünftige Forschung könnte aus folgender Perspektive an das Thema herangehen …. 

In Bezug auf weitere Untersuchungen könnte es sinnvoll sein…

Bringe im Ausblick auf weitere Forschung wichtige Fragen und weitere Aspekte an, die sich aus deiner tiefgehenden Beschäftigung mit diesem Thema ergeben haben. An dieser Stelle kannst du ebenfalls auf noch ungeklärte Probleme verweisen. Darüber hinaus kannst du hier beschreiben, ob und wie andere die Ergebnisse deiner wissenschaftlichen Arbeit nutzen könnten.

Lass den Leser an dieser Stelle wissen, an welchen Fragen du gerne weitergearbeitet oder weitergeforscht hättest. Du kannst auch darauf verweisen, welche Fragen du absichtlich außer Acht gelassen hast. Dafür musst du keine Gründe benennen. Platz in deinem Fazit räumst du auf diese Weise  Forschungsperspektiven ein. Das muss aber immer auf der Basis der von dir erzielten Resultate geschehen. Dabei kannst du Appelle formulieren und Konsequenzen veranschaulichen.

Aus diesen Formulierungen im Fazit der Masterarbeit kannst du dann eine Schlussfrage ableiten. Definiere dabei aber stets den Gültigkeitsbereich deiner Aussagen. Mit einem gelungenen Schlusssatz rundest du deine Arbeit ab.

Was nicht in das Fazit einer Masterarbeit gehört

Im Fazit deiner Masterarbeit fasst du die von dir erarbeiteten Erkenntnisse zusammen. Was du auf keinen Fall tun solltest, ist, das Gedankengut anderer oder neue Ideen zu nennen. Du beschreibst hier nur die Fakten, die du in wissenschaftlichen Analyse erarbeitet hast. Erwähne also keine neuen Resultate oder Beispiele. 

Entferne aus dem Fazit

Neue Informationen

  • Beiträge oder Gedanken Dritter 
  • Interpretationen
  • Zitate anderen Forschender

Daneben solltest du auch nicht auf einzelne Kapitel in deiner Masterarbeit hinweisen.. du hast das Fazit zu schreiben, dass es eigenständig gelesen werden kann. Es muss also unabhängig vom Rest der Arbeit zu verstehen sein.

Der Unterschied von Fazit und Diskussion der Masterarbeit

In deiner Masterarbeit ist die Diskussion das vorletzte Kapitel. Gedanklich steht sie also vor dem Fazit.

Den Unterschied zwischen diesen beiden Teilen deiner akademischen Arbeit musst du deutlich  machen. Das Fazits ist eine Gesamtdarstellung, die Diskussion die Evaluation deiner Forschung und ihrer Ergebnisse.

Das gelingt dir schon durch den Umfang. Denn während das Fazit drei bis vier Seiten umfasst, liegt der Umfang der Diskussion bei etwa fünf bis zu maximal zehn Seiten. Damit ist die Diskussion  mehr als doppelt so lang wie dein Fazit. Insgesamt nimmt sie bis zu 20 Prozent der Ausarbeitung ein.

Während das Fazit inhaltlich eine Zusammenfassung ist, behandelt die Diskussion die Resultate der Untersuchungen interpretativer. Auch hier gehst du jedoch auf die Ergebnisse ein und beantwortest die Forschungsfrage. Achte deshalb auf den Schreibstil für die beiden Teile deiner Arbeit. Er sollte sich in den wesentlichen Nuancen voneinander abheben. Während du im Fazit kurz und auf den Punkt präzise formulierst, darf dein Stil in der Diskussion ruhig etwas mehr in das Detail gehen.

Der perfekte Schreibstil im Fazit

Wähle für das Fazit eine klare, deutliche und gut verständliche Sprache und bringe die Ergebnisse deiner Untersuchungen ohne Umschweife auf den Punkt. Stelle sie dabei so dar, dass sie dem Leser schlüssig erscheinen.

In der Regel sind philosophische oder feuilletonistische Betrachtungen in einem Fazit nicht gefragt. Zwischen der Einleitung in eine akademische Arbeit und ihrem Schluss existiert im Idealfall ein ursächliches Verhältnis. Wenn es dir gelingt, diesen Umstand klar und deutlich herauszuarbeiten, hast du ein perfektes Fazit verfasst

Methodisch könntest du dich an folgende Vorgabe halten.
In der Einleitung für die akademische Ausarbeitung zeigst du deine Fragestellung auf. Mit dem Fazit beantwortest du diese Fragen und alles, was sich daraus ergibt.

Dabei solltest du dich exakt an den Aufbau deiner Einleitung halten. Du beantwortest die von dir dort gestellten Fragen einfach der Reihe nach. Für den Leser ergibt das den meisten Sinn. Und dein Masterarbeit erweckt einen geschlossenen und abgerundeten Eindruck.

Das perfekte Fazit einer Masterarbeit braucht Zeit

Es ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, das Fazit einer wissenschaftlichen Arbeit zu formulieren. Deshalb solltest du dir für das Schreiben eines gut und präzise formulierten Resümees genügend Zeit nehmen. Viele zukünftige Absolventinnen und Absolventen an Universitäten schreiben zunächst die erste Version eines Fazits. Das lassen sie dann erst einmal für mindestens einen Tag ohne Beachtung liegen. In den folgenden Tagen verfassen sie dann die zweite Version ihres Fazits. Mit einer solchen Art der Vorgehensweise gelingt es, eine bestimmte Distanz zu den eigenen Gedanken und dem Text aufzubauen. Das erleichtert gleichzeitig eine kritische Reflexion der erzielten Ergebnisse.

Auch der Austausch über deinen Text hilft dir dabei, ein gutes Fazit für deine Masterarbeit zu erstellen. Bitte einen Menschen mit Kompetenz um seine Meinung zu deiner Masterarbeit. Auch so ist es dir möglich, gut zu reflektieren und den Inhalt des Textes zu optimieren. Gibt es in deinem Bekanntenkreis keine dafür qualifizierte Person, hilft unter Umständen ein Blick in das Verzeichnis der Wissenschaftslektoren.

Der perfekte Schreibstil im Fazit
FAQ

Schaffe ich es, das Fazit meiner Masterarbeit an nur einem Tag zu schreiben?

Es hat sicher bereits Studentinnen und Studenten gegeben, denen dies gelungen ist,. Dennoch ist es keine gute Idee, das Fazit einer Masterarbeit in nur einer Nacht  zu schreiben.  Präzise Formulierung sind beim Fazit ein „Muss“! Deshalb ist es besser, es nicht nur in mehreren Etappen, sondern auch in mindestens zwei Versionen abzufassen.

Wie lang sollte das Fazit der Masterarbeit ausfallen?

Grundsätzlich sollte das Fazit der Masterarbeit etwa die gleiche Länge aufweisen, wie die Einleitung. als Faustformel wird ein Umfang von 10 Prozent für den wissenschaftlichen Einstieg und 10 Prozent für das Finale genannt.  Damit verbleiben für die eigentliche Masterarbeit 80 Prozent.

Wie schreibt man das perfekte Fazit?

Ein perfektes Fazit erfüllt nicht nur alle wesentlichen inhaltlichen Anforderungen. Es ist auch stilistisch unangreifbar. Achte bei deinem Schreibstil vor allem auf prägnante und sinnvolle Formulierungen. Verwende zum Beispiel sinnstiftende Konjunktionen, wie „weil“, „da“, „obwohl“ oder „daher“. Mit Argumenten gelingt es dir, rein sprachliche Wiederholungen auszuschließen und zu einem guten Abschluss zu kommen.

Wenn du die eigene Untersuchung und Forschung beschreibst, dann benutzt du als Zeitform für dein Fazit das Präteritum. Im Deutschen ist das diejenige Zeitform, mit der du über Geschehnisse in der Vergangenheit sprichst. Sie wird auch als Imperfekt oder einfache Vergangenheit bezeichnet. Präsentierst du dagegen Fakten, dann erfolgt das im Präsens, also in der Gegenwart.

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About the author

Persönliche Daten: Name: Anton Ulrich Bock Geburtsdatum: 04.07.1979 Geburtsort: Berlin Familienstand: ledig Anschrift: Coppystraße, 10 10317 Berlin Telefon: +493052014217 E-Mail: anton.bock79@yahoo.com Schulbildung: 09/1986 – 08/1990: Grundschule an der Victoriastadt in Rummelsburg 09/1990 – 08/1999: Johann Gottfried Herder Gymnasium Hochschulbildung: 09/1999 – 08/2005: Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin Beruflicher Werdegang: 04/2004 – heute: freiberuflicher Autor und Copywriter bei mehreren Medienunternehmen, Verlagen und Online-Agenturen im In- und Ausland 05/2022 – heute: Autorenmanager und Ghostwriter bei Studemy Interessen und Kenntnisse: Sprachkenntnisse: Deutsch als Muttersprache, Englisch C1, Chinesisch B1, Latein (Schulkenntnisse) EDV-Kenntnisse: MS-Office (sehr gut in Word, Power Point, Excel), Acrobat Reader (sehr gut), Schnellschreiben am PC (sehr gut), Adobe Photoshop (gut) Hobbys: Fremdsprachen, Philosophie, Psychologie, Text-Schreiben, Reisen, Yoga.

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