Themen der Bachelorarbeit in Mathematik

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Als Einführung in dieses Thema sei zunächst die Frage gestellt: Woher kommt eigentlich der Begriff „Mathematik“? Mathematik entstammt dem Griechischen, bedeutet „Kenntnis“ oder „Gelerntes“ und zählt zu den ältesten Wissenschaften der Welt. Viele Historiker sind sich einig darüber, dass das Einmaleins auf Pythagoras zurückgeht. Dieser lebte etwa um 550 vor Christus, als er mathematische Gesetzmäßigkeiten entdeckte. Er soll angeblich gesagt haben: „Alles ist Zahl!“ – Auf „seinem“ Pythagoras-Brett wird Kindern heute noch das Einmaleins durch 81 Kästchen und Plättchen verdeutlicht. –

Die Zeit der Erfindung der Zahlen allein liegt jedoch im Nebel. Eigentlich waren sie ‚schon immer‘ vorhanden, sie mussten nur von den Menschen entdeckt werden. Lediglich ließ sich feststellen, dass Sumerer bereits vor ca. 5000 Jahren Zahlen benutzt und auch aufgeschrieben hatten. Nachweisbar ist ebenfalls durch eine gut 3600 Jahre alte Tontafel, dass Menschen aus Babylon in der Lage waren, den sog. rechten Winkel bei Vermessungen zu verwenden. – Somit geht die Entdeckung der Mathematik weiter zurück als bis zur Zeit Pythagoras‘! 

Die „Wissenschaft von den Raum- und Zahlengrößen“ (lt. Duden) besteht aus diversen Teilgebieten, wie das älteste überhaupt: die Geometrie (z.B. Winkelberechnung); Zahlentheorie (oder Arithmetik wie z. B. Division), Algebra (Zahlen und Buchstaben), Logik (z.B. Wahrheitswert), Analysis (z. B. Kurvendiskussion), Stochastik (z. B. Wahrscheinlichkeitsrechnung) und Numerik (Algorithmen), um nur einige zu nennen. Daraus können sich – besonders im Lehramtstudium Grundschule – spannende Themen für eine Präsentation oder – für die Bachelorarbeit ergeben. Für die 1. Klasse eignet sich als anschauliches Beispiel das Lernen der geraden und ungeraden Zahlen anhand eines Zahlenstrahls; auch Addition und Subtraktion kann damit durch Bilder dargestellt werden. Dabei ist auch die Nutzung digitaler Medien ein weites Themenfeld für die Bearbeitung einer Bachelorarbeit, welches genau eingegrenzt werden müsste, um nicht den sog. Rahmen der Abschlussarbeit zu sprengen. Wie groß sollte der Umfang sein?

Umfang der Bachelorarbeit

Die Frage, welchen Umfang eine Abschlussarbeit in Mathematik haben sollte, gibt es häufig von Studenten, die am Anfang des Studiums stehen; gefolgt von der Frage, wie viele Quellen darin anzugeben wären. Diese – vornehmlich letztere! – Fragen sind eigentlich nicht der richtige Ansatz: Es werden oftmals Hausarbeiten erstellt, die einen Umfang von rund 40 Seiten haben und Bachelorarbeiten, die nicht über 25 Seiten hinausreichen. Dies ist auch vom Fachbereich bzw. besonders vom Thema abhängig; manche Dozenten geben einen ungefähren Richtwert von 30 Seiten an. Einige Universitäten verlangen ein Minimum von 40 Seiten. Da es in der Mathematik auch um Beweise oder (Kurven-)Diskussionen gehen kann, ist es durchaus möglich, dass in einer solchen Arbeit acht Quellen völlig ausreichen, die Seitenzahl aber 40 übersteigt. Vielleicht braucht man im Schnitt zwei Quellen pro Seite, vielleicht auch nur eine oder vier. – Das ergibt sich allein aus dem wissenschaftlichen Arbeiten heraus; welche Nachschlagewerke und welche anerkannten Quellen in das Literaturverzeichnis aufgenommen werden. Niemand wird eine Wette eingehen wollen, dass 30 Quellen von mehr Qualität einer Arbeit sprechen als lediglich 12! Es ergibt sich allein durch das Verfassen bzw. durch die Auseinandersetzung mit dem Thema. Dazu kommt die entsprechende bzw. ausreichende Recherche der Literatur, die über die Seiten- und Quellenanzahl entscheiden. Manchmal bedeutet „weniger“ auch „mehr“, anders ausgedrückt: „Qualität statt Quantität!“, so die Aussage einiger Dozenten, die häufig mit der Durchsicht resp. Kontrolle der Abschlussarbeiten genügend beschäftigt und auch ausgelastet sind.

Gibt es eine Veröffentlichung der Bachelorarbeit?

Zunächst ein klares Ja, denn die Bachelorarbeit ist nämlich in gewisser Hinsicht ein berufsquali-fizierender Abschluss – auch wenn die meisten Studenten weiter gehen und den Master anstreben – und wird wie auch früher Diplom- und Magisterarbeiten, heute Masterarbeiten, in einer Datenbank der Universität eingespeist oder in der Bibliothek eingestellt. – Manche Universitäten führen einen eigenen Verlag, durch den herausragende Leistungen von Studenten veröffentlicht werden. – Somit ist jede Abschlussarbeit für ein größeres Publikum zugänglich. Je nach Kapazitäten werden diese Arbeiten eine bestimmte Zeit aufbewahrt (drei bis fünf Jahre), um für mögliche Fehler resp. Betrugsfälle die Beweise zu erhalten. Die Aufbewahrungsfrist ist von der jeweiligen Hochschule abhängig.

Ob es auch für eine Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift reicht, hängt in jedem Fall von der Güte resp. der Bewertung des Dozenten ab. Eine durchschnittliche Benotung von 3,7 genügt zwar, das Abschlusszeugnis zu erhalten, aber sicherlich ist es nicht ausreichend für eine Publikation bspw. in Nature. Klar gibt es „sehr gute“ Arbeiten, die neben einer ausgezeichneten Note auch inhaltlich über die Unigrenzen hinaus Aufmerksamkeit bekommen und somit in der Fachpresse erscheinen. Eine solche Leistung kann folglich auch einen potenziellen Arbeitgeber überzeugen, so dass der anschließende Jobeinstieg (als Mathematiker bspw. bei einer Versicherung) nur reine Formalität bedeutet.

Es steht jedem frei, seine Arbeit nicht nur in der Uni-Bibliothek zu ‚veröffentlichen‘. Indem ein Verlag gesucht und beauftragt wird, diese Arbeit zu drucken, wäre das – zumeist dann jedoch auf eigene Kosten! – sicherlich leicht realisierbar.

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About the author

Persönliche Daten: Name: Anton Ulrich Bock Geburtsdatum: 04.07.1979 Geburtsort: Berlin Familienstand: ledig Anschrift: Coppystraße, 10 10317 Berlin Telefon: +493052014217 E-Mail: anton.bock79@yahoo.com Schulbildung: 09/1986 – 08/1990: Grundschule an der Victoriastadt in Rummelsburg 09/1990 – 08/1999: Johann Gottfried Herder Gymnasium Hochschulbildung: 09/1999 – 08/2005: Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin Beruflicher Werdegang: 04/2004 – heute: freiberuflicher Autor und Copywriter bei mehreren Medienunternehmen, Verlagen und Online-Agenturen im In- und Ausland 05/2022 – heute: Autorenmanager und Ghostwriter bei Studemy Interessen und Kenntnisse: Sprachkenntnisse: Deutsch als Muttersprache, Englisch C1, Chinesisch B1, Latein (Schulkenntnisse) EDV-Kenntnisse: MS-Office (sehr gut in Word, Power Point, Excel), Acrobat Reader (sehr gut), Schnellschreiben am PC (sehr gut), Adobe Photoshop (gut) Hobbys: Fremdsprachen, Philosophie, Psychologie, Text-Schreiben, Reisen, Yoga.